Entdecke die Geschichte von Astrid Lanscha

Astrid Lanscha

Mein Job
Bildungs- und Berufsberaterin im WUK
Meine beste Entscheidung
In meinen derzeitigen Beratungsberuf zu wechseln
Lieblingsfilm/Musik
Film: Ziemlich beste Freunde, Musik: Rock/Pop
Wo ich reinsüchteln könnte
Gutes Essen
Sporty oder Couch Potato
50/50

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Astrid Lanscha lächelt in die Kamera

Astrid Lanscha - liebt gutes Essen, ist begeisterte Para Taekwondo Sportlerin und arbeitet als Bildungsberaterin beim WUK und als Administratorin im SelbstvertreterInnenzentrum Wien.

Im kommenden Semester wird Astrid ihr Bachelorstudium in Soziologie erfolgreich abschließen. Danach möchte sie  noch einen Master machen - insbesondere das Psychotherapiestudium spricht sie sehr an, erzählt sie. Privat ist sie glücklich eine vielseitige, wertschätzende und abwechslungsreiche Partnerschaft erleben zu dürfen. Für ihre berufliche Zukunft würde sie gerne ihre Stunden als Beraterin erhöhen.

Astrid ist bereits mit 14 Jahren von Oberösterreich nach Wien gezogen, um eine höhere Schule zu besuchen, die barrierefrei ist. Die Vorteile der Stadt Wien, vor allem die Mobilitätsmöglichkeiten, hat Astrid sehr schnell für sich erkannt und genutzt. Sie erzählt uns von ihrer Diagnose: spastische Tetraparese, die sie seit ihrer Geburt hat. Astrid fällt es schwer zu gehen. Mit Hilfe einer anderen Person, die ihr die Hand reicht sind kurze Strecken möglich. Sonst bewegt sie sich mit dem mechanischen oder elektrischen Rollstuhl fort - je nachdem wo sie gerade hinmuss oder wie selbstständig sie sein möchte.

Nach der Handelsakademie war Astrid Sales Assistentin bei IBM und hat dann nach einigen Jahren ins Marketing gewechselt. Da ihr die soziale und kommunikative Seite immer mehr gefehlt hat, begann sie nebenbei eine berufsbegleitende Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin. Astrid ist eine sehr selbstständige, zielstrebige und aktive Person. Sie erzählt, dass es diese Stärken sind, die ihren KollegInnen und Vorgesetzten imponieren und außerdem, dass sie so locker mit dem Thema Behinderung umgeht.

Astrid beschreibt sich als Mensch, der viele verschiedene Impulse und Herausforderungen braucht. Als Herausforderung beschreibt sie die Vorurteile der Gesellschaft und wie man als Mensch mit Behinderung viel Aufklärungsarbeit leistet, Durchhaltevermögen und viel Energie dafür braucht. Aber es geht auch darum, auf sich aufmerksam zu machen, seine Arbeitsbereitschaft zu zeigen und selbstbewusst mit der eigenen Behinderung umzugehen. Für Astrid ist es wichtig sich selbst treu zu bleiben, das zu tun was Spaß macht und den Mut für Neues zu haben.

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  • Rollstuhlfahrerin Maria Sobotka bedient die Klingel neben einem Hauseingang und lächelt in die Kamera.

    "Es geht nicht nur um das was als erstes sichtbar ist, sondern auch um unsichtbare Barrieren."

    Maria Sobotka, Accessibility Managerin bei Verbund

    Maria ist Mentorin im Young Talent Programm und gartelt gerne. Ihre jetzige Arbeit erweitert ihren eigenen Horizont und hilft anderen Menschen mit Behinderung. Sie kann sich in diesem Gebiet stark machen und erzählt, dass der Aufbau des Accessibility Managements in einer Firma ihr größter Erfolg bisher gewesen ist.

  • Werner Rosenberger sitzt am Schreibtisch und lächelt in die Kamera

    "Es ist wichtig, offen und mutig zu sein um Neues anzupacken."

    Werner Rosenberger, Projektleiter WACA & Kommunikationsberater

    Werner ist Rollstuhlnutzer und musste sich seinen Weg langsam erarbeiten. Er sagt, dass Menschen mit Behinderung sich mehr behaupten müssen, um ernst genommen zu werden. Aktuell arbeitet er bei der Zertifizierungsstelle OCG und forciert das Thema barrierefreie Websites nach den WCAG Kriterien.

  • Ariana Urbina Ascoy im Gespräch

    "Verfolge große Pläne und verliere nie das Ziel aus den Augen!"

    Ariana Urbina Ascoy, Support Trade Management bei RBI

    Ariana ist Mentorin im Young Talent Programm und hat eine positive Lebenseinstellung. Sie spricht drei Sprachen fließend, interessiert sich für Zahlen und Recherchearbeiten. Ariana hat immer das gemacht hat, was ihr Spaß macht und nicht was die Gesellschaft von ihr als Mensch mit Hörschwierigkeiten erwartet. Darauf ist sie stolz, weil sie weiß, dass sie den richtigen Weg für sich gegangen ist.