Das myAbility Job-ABC

Anschreiben, Behindertenvertrauensperson, Chancengerechtigkeit – in unserem Job-ABC erklären wir dir wichtige Begriffe im Kontext Arbeit und Behinderung.

Anschreiben

Gemeinsam mit dem Lebenslauf bildet es den Kern deiner Bewerbungsunterlagen. Hier zählt es, Arbeitgeber:innen zu überzeugen, warum genau DU geeignet bist für den Job.

Bildungskarenz

Weiterbildung im Job lässt sich oft schwierig vereinbaren. Mithilfe der Bildungskarenz kannst du dir bis max. ein Jahr Zeit für deine Weiterbildung nehmen, ohne dein Arbeitsverhältnis zu kündigen. Während dieser Zeit erhältst du Weiterbildungsgeld. Arbeitgeber:innen entstehen keine Kosten & du kannst mit neuem Wissen in den Job zurück.

Chancengerechtigkeit

Chancengerechtigkeit bedeutet gerechte Bedingungen und Voraussetzungen für ALLE bei Ausbildung, am Arbeitsplatz und bei gesellschaftlicher Teilhabe.

Digitale Barrierefreiheit

Auch im digitalen Raum gibt es Barrieren: Webseiten, Dokumente, Software oder Betriebssysteme sind nicht immer für alle zugänglich. Mit digitaler Barrierefreiheit wird inklusive Teilhabe auch online möglich.

Einfache Sprache

Einfache Sprache ermöglicht allen Menschen Informationen zu verstehen. Sie ist ein wichtiger Teil der barrierefreien Kommunikation. Einfache Sprache verzichtet auf komplizierte Formulierungen und Schachtelsätze.

FLINTA* mit Behinderungen

 FLINTA* steht für: Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary, Trans und agender*.

Gender-Pay-Gap

beschreibt den Gehaltsunterschied aufgrund einer Geschlechtszugehörigkeit. 2020 verdienten weiblich gelesene Personen um 18% weniger, als männlich gelesene Personen. Arbeitszeit, Branche, Position, Karenz werden ua. als Gründe dafür genannt. Bereinigt man diese Faktoren, so ist der Unterschied dennoch bei ca. 6%

Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten bietet Mitarbeiter:innen die Möglichkeit flexibel im Büro oder von einem anderen Ort aus zu arbeiten. Geregelt wird das oft unterschiedlich: manche geben eine Quote oder gewisse Zeiten für eine Büro-Anwesenheit vor, andere überlassen die Entscheidung jedem Teammitglied selbst.

Imposter-Syndrom 

...auch Hochstapler:innen-Syndrom genannt. Betroffene gehen davon aus, dass ihre Erfolge nur Ergebnisse von Zufall, Betrug oder Glück sind und nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten. Oft haben sie Angst, dass sie entlarvt werden und ihr Umfeld bemerkt, dass sie eigentlich nichts können/wissen. Selbstzweifel sind hier an der Tagesordnung.

Job-Coaching

Wenn ein Arbeitsplatz für einen Menschen mit Behinderung aus verschiedenen Gründen nicht optimal ist und Schwierigkeiten entstehen, können sogenannte Job Coaches helfen. Die geschulten Arbeitstrainer:innen unterstützen vor Ort im Berufsalltag, identifizieren Probleme und entwickeln in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten Strategien, um diese zu lösen.

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Lebenslauf

Er ist aus keiner Bewerbung wegzudenken. Auf 1-2 Seiten ist Platz für deine persönlichen Info, Bild (optional), Qualifikationen, Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse... Unternehmen bekommen so einen ersten Eindruck, ob Bewerber:innen zum Job passen.

"Menschen mit besonderen Bedürfnissen"?

Oft gut gemeint, aber unpassend. Die Umschreibung des Wortes Behinderungen ist nicht notwendig. Die Fähigkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen sind genauso vielfältig und "normal" wie von Personen ohne Behinderungen.
Auch als Selbstbezeichnung wird es fast nie verwendet. Wichtig dabei ist immer, frage die Person, wie sie bezeichnet werden möchte.

Networking

Networking heißt: Ein Netzwerk aus beruflichen und privaten Kontakten aufbauen. Manchen fällt Networking schwer. Doch man kann es lernen – auch wenn man eher introvertiert ist.

Onboarding – oder "Einarbeitungsprozess"

Die Zeit, in der neue Mitarbeiter:innen ankommen und in ein Unternehmen integriert werden, nennt sich „Onboarding“. Neben der inhaltlichen und technischen Einschulung ist eine Frage zentral: „Was brauchst du, um gut arbeiten zu können?“.

Persönliche Assistenz

Die persönliche Assistenz am Arbeitsplatz unterstützt Mitarbeitende mit Behinderungen bei Aufgaben, die sie behinderungsbedingt nicht alleine oder nur mit sehr hohem Aufwand durchführen können. Das kann zum Beispiel das Begleiten zu Außenterminen oder Mitschreiben von Notizen beinhalten. Persönliche Assistenz ist eine wichtige Maßnahme, um Teilhabe in der Arbeitswelt zu ermöglichen.

Quiet Quitting

... oder auch "Dienst nach Vorschrift" – so bezeichnen viele das Ablehnen von unbezahlten Überstunden, freiwilligen Extra-Aufgaben und dem "Sich-Aufopfern" für die Arbeit. Diese Arbeitshaltung wird vor allem jungen Menschen nachgesprochen, wobei es dafür bisher keine eindeutigen Belege gibt. 

Ressourcen – und die "Spoon-Theorie"

Entwickelt wurde die Spoon-Theorie in den USA im Jahr 2003 von der Bloggerin Christine Miserandino. Sie lebt mit einer chronischen Autoimmunerkrankung und erklärte einer Freundin mit Löffeln in einem Lokal wie es ist mit dieser Erkrankung zu leben.

Schwerbehindertenausweis

Der Schwerbehindertenausweis (in Österreich: Behindertenpass) ist ein offizielles Dokument, das eine Person mit Behinderung beantragen kann. Er dient dazu, die Behinderung einer Person offiziell zu bestätigen und damit bestimmte Rechte zu gewähren.

Teambuilding / Teamentwicklung

Bowling mit den Kolleg:innen oder ein Ausflug ins Schokoladenmuseum – beim Teambuilding geht es darum, Teamgefühl, Zusammenarbeit und Effektivität durch Aktivitäten, die Spaß machen, zu verbessern.

Unterstützte Kommunikation (UK)

Unterhaltungen in der Kaffeepause oder ein Austausch mit den Kolleg:innen - UK hilft das alle am Gespräch teilnehmen können. Es gibt verschiedene Kommunikationsformen: Körpereigene Kommunikationsformen (Blickkontakt, Mimik, Gebärden und Körperhaltung) und Körperferne Kommunikationsformen ( mithilfe von Gegenständen, elektronischen Geräten).

Vertrauensperson

Eine Behindertenvertrauensperson ist eine speziell benannte Person, die als Ansprechpartner und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen fungiert.

Wiedereingliederung

Wiedereingliederung ist der Prozess, in dem eine Person nach einer längeren Abwesenheit aufgrund von Krankheit, Verletzung oder einer anderen Form von Arbeitsunterbrechung wieder in den Arbeitsplatz und in ihre berufliche Tätigkeit integriert wird. Ziel ist es, eine individuelle Rückkehr in den Arbeitsalltag zu unterstützen.

Generation X

Sie umfasst in der Regel Menschen, die in den 1960er bis 1980er Jahren geboren wurden. Generation X hat oft den Wunsch nach beruflicher Stabilität und Sicherheit. Sie strebt häufig nach langfristigen Anstellungen.

Generation Y

Zur Generation Y, in Kurzform auch Gen Y genannt, zählen die zwischen 1981 und 1996 Geborenen. Flexibilität und Selbstverwirklichung werden in dieser Generation groß geschrieben.

Generation Z

Über sie wird viel gesprochen – doch wer ist die Gen Z?

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